Ich bin naemlich auch gerade aus dem Dorf zurueckgekommen mit Zweifeln. Ob wir wirklich auf die Situation der Leute eingehen oder nur unser Programm durchziehen. Wie wirs irgendwann schaffen sollen, nicht nur "was kriegen wir von CARE" als Dialog zu haben, sondern wirklich Wissen vermitteln und in Austausch sein koennen und zur Loesung von Problemen beitragen koennen. Weil unser Beitrag so klein ist, ein Tropfen auf den heissen Stein, und ob die Leute nach Ende des Projekts wirklich noch weiter das Gelernte anwenden?
Kritik nicht hoeren wollen ist doof. Vor allem wenn ich mir dasselbe denk. Warum will ich nicht hinschauen? Es ist mir peinlich, (als ich und als Team) Fehler zu machen, nicht perfekt zu sein. Ich wills gut machen.
Peinlich ist mir auch, dass ich der Laenge nach in den Gatsch gefallen bin und den ganzen Nachmittag voll dreckig herumgelaufen bin. Dass ich ein Mitarbeitergespraech mit meinem Vize hab und ihm vermitteln will, dass er seine Ziele nicht erreicht und mich stattdessen fuer Dinge rechtfertige, die eigentlich er verbockt hat. Dass ich mich darauf einlass. Hab ich keine Authoritaet? Warum will ichs allen rechtmachen? Baeh.
Kritik, gekoppelt mit peinlich fuehrt zu defensiv und Blockade. Ich bleib bei den "nicht genug" Gedanken haengen. Fuehl mich schlecht. Kanns nicht loslassen.
Also, weiter Hinschauen. Lieb sein zu mir und Augen auf. Beitragen wollen. Anfaengerschwierigkeiten als neue Managerin gegenueber einem 50jaehrigen. Es ist ok. Ist es?
"Our mind is a garden, our thoughts are the seeds, you can grow flowers or you can grow weeds." Ritu Ghatourey
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