Zurück daheim.
Wie fühlt sich das an?
Manchmal leer. Meine Tage sind noch nicht "organisiert", ich habe keinen Rhythmus, nichts Spezielles zu Tun. Einzige Aufgabe - Babydinge besorgen. Ich gehe zur Apotheke, auf die Mahü, zum Ikea. Mein Kopf ist leer und ich fühle mich müde. Keine sprudelnden Ideen für Neues. Eher Luft draussen, aber auch Ruhe. Kann nicht so gut schlafen, viele Sachen gehen in mir um. Das Neue, das kommt. Das Alte, das bis vor Kurzem mein Leben war, und jetzt vergangen ist. Was ist meine Aufgabe? Wie plötzlich so viel Leerzeit geniessen, wo doch Zeit immer das kostbarste Gut war? Trotz der Leere sträubt sich alles in mir vor zu vielen Terminen. Mit vielen Leuten soll man sich einen Termin ausmachen um sie zu sehen - selbst für gemütliche Freizeitaktivitäten. Kommt mir gerade so komisch vor.
Manchmal voll. Voller Freude und Aufregung für das was ist und kommt. Voller Liebe und Dankbarkeit für meine wunderbare Beziehung. Die Leute in meinem Leben, die sich freuen, dass ich wieder hier bin. Voll im wahrsten Sinne des Wortes - in meinem Bauch bewegt sich ein Mensch!!! Die bald hier heraus will. Auch voller Genuss mit all dem guten Essen und dem gemütlichen Leben hier.
An manchen Tagen, wenn ich müde bin, seh ich das Glas gern halbleer. Ich würde es lieber halbvoll sehen.
Aufgabe. Sie kommt bald. Dann wird wieder alles anders. Zwischenzeit.