Donnerstag, 21. April 2016

Zen


Wie kann ich ruhig, fair und zuhoerend sein, wenn ich mich so aerger? Ich sitz da und frag nach Gruenden, obwohl ich keine hoeren will. Ich find sie herablassend und selbstgefaellig, weil sie meine Kritik von sich abprallen laesst. Eigentlich denk ich mir: bloede Kuh, nur weil du deine privaten Dinge nicht auf die Reihe kriegst, machst du mir um so viel mehr Arbeit. Und beim kleinsten Problem haust du ab, anstatt es anzupacken. Andere kritisieren, anstatt selbst Dinge in die Hand zu nehmen und besser zu machen. Muede in die Arbeit kommen, dauernd krank sein und beim kleinsten Stress ueberfordert. Und dann ohne Umwege in einem email kuendigen. Nach all den Gespraechsangeboten. Grrr. Wolfsstimmen.

Da war ich doch schon mal. Doch beim letzten Mal hab ich einen Tag gewartet und dann reagiert. Echt zugehoert. Jetzt nicht. Zu muede. Auch den Zug verpasst, um noch was zu aendern. Dann hab ich auch meinen Frust ausgesprochen. Dass ich ein Gespraech besser find als ein email. Dass Erwartungen nicht erfuellt wurden. Dass da noch mehr drinnen gewesen waere als Projektmanagerin.

Was sagt meine Kritikerin? Eine Chefin kann nicht veraergert reagieren, du musst profesionell sein, wenn Leute kuendigen ist das weil du was nicht gut gemacht hast, du haettest das verhindern sollen,... 

Aergert mich...

...Sicherheit, weil ich unsicher bin?
...Leichtigkeit, weil ich es mir schwer mache?
...Entscheidungen, weil ich sie vor mir her schiebe?
...Aufbruch, weil ich Unterstuetzung und Nachhaltigkeit will?

Ja, und?



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen