Dienstag, 25. November 2014

November

 Heute beginne ich meinen blog.

Er heißt die Laostheorie, weil ich in einem Monat und neun Tagen nach Laos fahre und damit beginne, mir Fragen zu stellen, wie das wohl werden wird.

Ah ja, gerade hab ich beschlossen keine oder nur sehr willkürlich Beistriche zu verwenden (ich kann Deutsch, aber Beistrichregeln hab ich immer schon gehasst).

Dass das Ganze ein Chaos werden kann, scheint nicht so unwahrscheinlich: Ich fahr in ein Land, in dem ich noch nie war, an einen Ort der auf google maps in erster Linie grün ist, in ein Team dass - wie ich gestern erfahren habe - nicht 13 sondern 30 Leute umfasst (über das ich mich nicht fragen traue, ob ich "der Boss" bin), von denen angeblich ca. 4 Englisch sprechen. Ah ja, ich kann kein Lao. Deswegen scheint es angemessen, sich Gedanken über das kommende Chaos in Laos zu machen. 

Aber: Outside the comfort zone is where the learning happens. (Rosenberg?) Und: Wenn man jeden Tag etwas tut, das Angst macht, und man tut es trotzdem, lernt man sicher voll viel (Freundin, weiß nicht ob sie in meinem blog namentlich genannt werden will). Das heißt, was auch immer passiert, es wird lehrreich!

Der Baum steht beim Haus von der Oma. Wenn ich an Weiden denke, denke ich an diesen Baum. Die Mama liebt den Baum, ich liebe Bäume überhaupt. Es ist November. Ich hab gerade Zeit zum Nachdenken und Familie genießen. Außerdem hab ich einen neuen Fotoapparat, der so schön Bäume fotografieren kann!

Laos in Wien zu finden ist nicht so leicht. Als Lao Lehrer hab ich für diese Woche einen dreizehnjährigen Buben, der es lustig findet, wie ich alles falsch ausspreche und der nicht bezahlt werden will. In einem großen Haus, in dem es ab 11:30 nach lecker Essen riecht. Parallelwelt.

Ich glaube blog Einträge sollen kurz sein. Also - genug für heute.




1 Kommentar:

  1. Eine liebe Freundin von mir hat einmal gesagt: eine Aufgabe, vor der Du nicht zumindest ein bißchen Schiss hast, ist zu klein für Dich!

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